Polizeibeamter wegen transphobem Verhalten angeklagt, Polizei will LGBT-Schulungen verstärken
Die Polizei in DeKalb County, Georgia, untersucht einen Fall von angeblichem "Misgendering", nachdem ein Polizeibeamter einem Transgender-Mann, der in einer Bibliothek die Damentoilette benutzte, einen Tipp gegeben hatte, berichtet National Review.
Nach Angaben des Mannes, der sich Sasha Swinson nennt und sich als Frau identifiziert, sagte der Polizeibeamte, dass er beim nächsten Mal die Männer- oder Familientoilette benutzen müsse. Er tat die Bemühungen des Beamten, Mädchen und Frauen zu schützen, als transphobisch ab.
Der Vorfall löste eine Untersuchung aus, und es wurden Forderungen nach einer verstärkten Schulung von Polizeibeamten zum Thema Inklusion laut. Beamte des Bezirks bezeichneten die Situation als "Lernmöglichkeit" und bestätigten, dass ab 2026 ein neuer Kurs mit Schwerpunkt auf LGBT-Themen Teil der Ausbildung sein wird.
Der Inhalt der Schulung appelliert an die Gleichberechtigung und den Respekt vor der Vielfalt trotz persönlicher Ansichten. Es ist jedoch unklar, ob der Polizeibeamte bestraft werden wird. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass es in Georgien keine Rechtsvorschriften für die Benutzung von Toiletten gibt, so dass sie sich auf den "gesunden Menschenverstand" der Polizeibeamten verlässt.
Kritiker warnen davor, dass die Polizei "Opfer des Kulturkampfes" wird, da die Gesellschaft in dieser Frage gespalten ist.
(mja)