Die Schweizer gaben Trump Gold und eine Rolex-Uhr, er senkte dann die Zölle
Nach Angaben von Axios überreichte die Schweizer Wirtschaftsdelegation Donald Trump Luxusgegenstände, darunter ein Kilogramm Goldbarren im Wert von mehr als 130.000 Dollar und eine Rolex-Tischuhr.
Trump, der für seine Vorliebe für protzige Gesten bekannt ist, nahm das Geschenk im Namen seiner Präsidentenbibliothek an, wodurch es legal ist. Am Freitag kündigte die US-Regierung eine Senkung der Zölle auf Schweizer Waren von 39 auf 15 Prozent an.
Zu der Delegation gehörten führende Namen der Schweizer Wirtschaft wie Marwan Shakarchi, Leiter der Edelmetallabteilung und der Finanzgruppe MKS SA, Jean-Frédéric Dufour von Rolex und Daniel Jaeggi von Mercuria. Apple hatte Trump zuvor mit einem Goldsockel unter einer Glasscheibe beeindruckt, aber den Quellen zufolge haben die Schweizer "Apple übertrumpft".
Im Gegenzug für die Senkung der Zölle haben sich die Schweizer Unternehmen zu weiteren Investitionen in den Vereinigten Staaten bereit erklärt. Auch die Frustration über das Scheitern des diplomatischen Ansatzes von Ministerpräsidentin Karin Keller-Sutter spielte eine mildernde Rolle.
Die Spenden und das Gespräch schienen dem Bundespräsidenten zu gefallen, wie er kurz darauf auf Truth Social schrieb: "Ich möchte allen Anwesenden ein Lob aussprechen für die gute Arbeit, die sie geleistet haben."
(max)