Verhandlungen über Klimaziele auf der COP30 noch ohne Einigung
Delegierte aus fast 200 Ländern versuchen immer noch, auf dem COP30-Klimagipfel in Belem, Brasilien, eine Einigung zu erzielen.
Brasilien wollte bereits am Mittwoch eine erste Einigung verkünden, aber die Verhandlungen sind ins Stocken geraten, vor allem wegen Meinungsverschiedenheiten über Lösungen für fossile Brennstoffe und die Finanzierung von Klimaplänen. Der wichtigste Punkt bleibt Berichten zufolge der Entwurf des so genannten Fahrplans für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen", der jedoch von weniger als der Hälfte der teilnehmenden Staaten unterstützt wird.
Die Europäische Union hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der zu einer Einigung führen sollte, dessen Annahme jedoch nicht sicher ist. Zwischen Ländern wie Saudi-Arabien und den Inselstaaten, die behaupten, dass der Kampf gegen den Klimawandel für sie von entscheidender Bedeutung ist, bestehen weiterhin erhebliche Differenzen.
Die Türkei hat sich jedoch bereits mit Australien darauf geeinigt, dass Ankara den nächsten COP31-Gipfel ausrichten wird, wobei Australien die Verhandlungen von Regierung zu Regierung leitet.
(reuters, sie)