Die Forschung hat Verbindung zwischen Impfstoffen und Autismus noch nicht ausgeschlossen

Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben am Mittwoch ihre Website aktualisiert. Nach dem neuen Wortlaut sagt die Behörde, dass die Behauptung "Impfstoffe verursachen keinen Autismus" nicht auf Beweisen beruht, weil frühere Studien die Möglichkeit nicht ausgeschlossen haben, dass in der Kindheit verabreichte Impfstoffe mit Autismus in Verbindung gebracht werden können.

Das Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention fügte hinzu, dass die Gesundheitsbehörden bisher Forschungsergebnisse ignoriert haben, die einen Zusammenhang zwischen den beiden Phänomenen belegen.

Die Schlagzeile "Vaccines do not cause autism" (Impfstoffe verursachen keinen Autismus) blieb auf der Website, und das CDC erklärte, es habe sie aufgrund einer Vereinbarung mit Senator Bill Cassidy, dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des US-Senats, nicht entfernt.

Die Änderungen wurden zum Beispiel von Children's Health Defense begrüßt, einer Organisation, die von dem Impfgegner und derzeitigen US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. geleitet wird.

Die Ursachen von Autismus sind unklar, aber wissenschaftliche Studien haben wiederholt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entwicklung von Autismus-Spektrum-Störungen gezeigt.

(reuters, sie)