|   2025-11-22 08:39:02

Bewaffnete entführen 200 Schülerinnen aus einer katholischen Schule in Nigeria

Nigeria wurde von einer weiteren Welle der Gewalt heimgesucht. Bewaffnete Männer entführten mindestens 227 Menschen aus der St. Mary's School, darunter 215 Schülerinnen und 12 Lehrer. Die Christian Association of Nigeria bezeichnete den Vorfall als die größte Massenentführung von Schulkindern seit März 2024.

Die Schule soll einen Aufruf zur Schließung aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos ignoriert haben.

In der gleichen Woche wurden auch 25 Mädchen und 38 Gläubige entführt. Die Bewaffneten fordern für sie ein Lösegeld von 100 Millionen Naira pro Person.

Präsident Bola Tinubu hat aufgrund der Situation Auslandsreisen abgesagt. Auch in den USA hat die Situation Aufmerksamkeit erregt: Präsident Donald Trump drohte Nigeria mit einer militärischen Intervention, und Pentagon-Chef Pete Hegseth traf sich mit dem nationalen Sicherheitsberater Nigerias.

Obwohl die Regierung die Behauptungen über die Verfolgung von Christen als falsch bezeichnet, wird dies durch Angriffe auf Schulen und religiöse Ziele bestätigt.

(reuters, swag)