USA melden Tod eines älteren Mannes durch neuen Vogelgrippestamm
In Washington ist ein älterer Mann mit chronischen Krankheiten an den Komplikationen einer Infektion mit dem H5N5-Vogelgrippestamm gestorben. Dies ist der erste bekannte Fall des Virus beim Menschen seit neun Monaten und erst der zweite gemeldete Todesfall durch das Virus in den Vereinigten Staaten.
Nach Angaben von CNN warnen die Behörden, dass es sich zwar um einen Einzelfall handelt und die Gefahr für die Bevölkerung gering ist, sie die Situation jedoch genau beobachten. Der Mann hatte eine Herde in seinem Hinterhof, bei der das Virus nachgewiesen wurde. Der Kontakt mit Geflügel gilt daher als die wahrscheinlichste Infektionsquelle.
In den USA wurden seit 2022 bereits 70 Fälle von Vogelgrippeinfektionen beim Menschen registriert, die meisten hatten jedoch nur leichte Symptome. Bei den beiden bisherigen Todesfällen handelte es sich um ältere Menschen mit Begleitkrankheiten.
Die US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention weisen darauf hin, dass man sich bei Kontakt mit Tieren schützen und beim Umgang mit Vogelkot vorsichtig sein muss. Die Behörde empfiehlt den üblichen Grippeimpfstoff, der zwar nicht vor der Vogelgrippe schützt, aber das Risiko einer Doppelinfektion und einer möglichen Mutation verringert.
(max)