Schilder waren für Texas gedacht: Pentagon hat sich irrtümlich mexikanischen Strand angeeignet
Auftragnehmer des Pentagons überquerten irrtümlich die Grenze und stellten Warnschilder am mexikanischen Strand Playa Bagdad auf, den sie zu einem "Sperrgebiet" unter US-Kontrolle erklärten. Der Telegraph berichtete über diesen ungewöhnlichen Vorfall.
Die Gruppe sollte Schilder mit der Aufschrift "Nationales Verteidigungsgebiet III" aufstellen, um illegale Einwanderer abzuschrecken. Während ihrer Arbeit glaubten sie, sich in Texas zu befinden, fanden sich aber fast zwanzig Meilen südlich der Grenze wieder, was sie erst nach dem Eingreifen der mexikanischen Marine bemerkten.
Das Pentagon behauptet, dass Veränderungen der Topografie und des Wasserstands für den Irrtum verantwortlich waren. Das Pentagon erklärte, man werde sich in Zukunft mit den zuständigen Stellen abstimmen, um künftige Missverständnisse zu vermeiden.
Der Vorfall löste eine Reaktion der mexikanischen Behörden aus, die sich mit der US-Botschaft in Verbindung setzten und Beratungen über den genauen Grenzverlauf aufnahmen. Im Hintergrund des Vorfalls schwingen die Spannungen mit, die durch die Vorschläge von US-Präsident Donald Trump für ein militärisches Eingreifen gegen mexikanische Drogenkartelle verursacht wurden.
Die Präsidentin Claudia Sheinbaum hat die Möglichkeit einer US-Intervention zurückgewiesen. Trump reagierte darauf mit der Aussage, dass er mit einer solchen Intervention "einverstanden" wäre.
(max)