USA, Ukraine und EU führen in Genf Gespräche über Trumps Friedensplan

Am Wochenende wurden in Genf wichtige Verhandlungen über den umstrittenen Plan von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Krieges in der Ukraine aufgenommen. Der Vorschlag, der auch von Moskau unterstützt wird, sieht vor, dass Kiew Gebiete abtritt, seine Streitkräfte begrenzt und auf einen NATO-Beitritt verzichtet.

Trump hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij bis Donnerstag Zeit gegeben, dem Plan zuzustimmen. Er warnt jedoch, dass die Annahme solcher Bedingungen den Verlust der nationalen Würde und der wichtigsten amerikanischen Unterstützung bedeuten könnte.

Berater aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben sich ebenfalls an den Verhandlungen beteiligt. Diplomaten zufolge arbeiten die europäischen Staats- und Regierungschefs an einem alternativen Abkommen, das für Kiew akzeptabler wäre.

Ein Entwurf wurde bereits sowohl nach Washington als auch nach Kiew gesandt.

Der russische Präsident Wadimir Putin hat den Plan als mögliche Grundlage für eine Lösung bezeichnet, doch hat Moskau Vorbehalte gegen die Forderung nach einem Rückzug aus einigen besetzten Gebieten.

Eine endgültige Einigung wird nach einem persönlichen Treffen zwischen Trump und Zelensky erwartet, heißt es in den USA.

(reuters, swag)