Papst Leo fordert die Freilassung von 315 entführten Studenten aus Nigeria

Papst Leo hat die sofortige Freilassung von mehr als dreihundert Schülern und Mitarbeitern einer katholischen Schule in Nigeria gefordert, die am Freitag von bewaffneten Männern entführt worden waren.

Der Angriff auf die St. Mary's School im Nordwesten des Landes wurde von der Christian Association of Nigeria als eine der schlimmsten Massenentführungen in der Geschichte des Landes bezeichnet. Ursprünglich war von 227 Entführten die Rede, später wurde die Zahl auf 315 korrigiert.

Im Vatikan brachte der Papst seine tiefe Besorgnis über die wachsende Zahl von Angriffen auf Gläubige, Priester und Schulen zum Ausdruck und appellierte an die zuständigen Behörden, dringend zu handeln.

Er rief auch zum gemeinsamen Gebet auf, damit die religiösen Einrichtungen wieder zu einem Symbol der Sicherheit und Hoffnung werden können. Als Folge des Vorfalls hat die nigerianische Regierung die Schließung von Dutzenden weiterer Schulen angeordnet.

(reuters, swag)