Einige der entführten Schüler einer katholischen Schule in Nigeria entkamen den Bewaffneten
Fünfzig entführte Schüler der katholischen Schule St. Mary's im Bundesstaat Niger sind zu ihren Familien zurückgekehrt, nachdem sie den Bewaffneten entkommen konnten. Nach Angaben der christlichen Vereinigung CAN und der katholischen Kirche befinden sich noch etwa 253 Personen, darunter zwölf Lehrer, in Gefangenschaft.
Bischof Bulus Yohanna erklärte, die Entführten seien zwischen Freitag und Samstag geflohen, woraufhin die Eltern begannen, zur Schule zu kommen. Viele fanden ihre Kinder jedoch nicht unter den Befreiten.
Der Angriff der bewaffneten Männer auf die Schule am Ende der Woche löste international heftige Reaktionen aus. Donald Trump kritisierte Nigeria für seine Behandlung von Christen und drohte mit militärischem Eingreifen. Papst Leo XIV. plädierte während einer Messe auf dem Petersplatz für die sofortige Freilassung aller Gefangenen.
Unterdessen ordnete die nigerianische Regierung als Reaktion auf die Zunahme der Gewalt die Schließung von 47 Universitäten an. Präsident Bola Tinubu bestätigte außerdem die Rettung von 38 Personen, die während eines Gottesdienstes im Bundesstaat Kwara entführt worden waren.
(reuters, max)