Peking und Berlin streben trotz Spannungen engere Wirtschaftsbeziehungen an
Der chinesische Ministerpräsident Li Liang und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz treffen sich während des G20-Gipfels in Südafrika. Die beiden Staatsoberhäupter vereinbarten, die Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und die Zusammenarbeit in strategischen Sektoren zu vertiefen.
Konkret schlägt Peking eine Zusammenarbeit in den Bereichen neue Energien, intelligente Fertigungsautomatisierung, Biomedizin, Wasserstofftechnologie und autonome Fahrzeuge vor.
Die Annäherung zwischen den beiden Ländern erfolgt nach den jüngsten Spannungen, die durch Chinas Ausfuhrbeschränkungen für seltene Erden und Chips verursacht wurden. Dennoch bleiben die beiden Länder wirtschaftlich eng miteinander verbunden.
China gehört zu den zehn wichtigsten Handelspartnern Deutschlands und kauft jedes Jahr deutsche Produkte im Wert von 95 Milliarden Dollar, insbesondere Autos. Deutschland wiederum kauft chinesische Waren im Wert von 107 Milliarden Dollar, vor allem elektronische Bauteile.
(reuters, sie)