Eisenbahn-Sabotage: Polens Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen dritte Person

Die polnische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Volodymyr B. wegen Beihilfe zu den jüngsten Sabotageakten an der Eisenbahninfrastruktur erhoben. Die Ermittler erklärten, er habe den Tätern bei der Durchführung der Straftat geholfen, indem er ihnen bei der Erkundung des Geländes und der Vorbereitung weiterer Aktionen behilflich war. Das Gericht beschloss, ihn für drei Monate in Untersuchungshaft zu nehmen, berichtet PAP.

Volodymyr B. ist die dritte Person, die in diesem Fall angeklagt ist. Die Staatsanwaltschaft hat bereits zwei ukrainische Staatsbürger - den 39-jährigen Oleksandr K. und den 41-jährigen Yevheniy I. - wegen wissentlicher Begehung von Sabotageakten mit terroristischem Charakter zugunsten russischer Geheimdienste angeklagt. Ihnen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Vier weitere Personen wurden im Rahmen der Ermittlungen inhaftiert. Drei von ihnen wurden später wieder freigelassen, einer von ihnen wird wegen Unterschlagung von Dokumenten angeklagt.

(sie)