Zwei europäische Länder haben teure Unterwasserdrohnen für militärische Zwecke gekauft
Das deutsche Technologieunternehmen Euroatlas hat bekannt gegeben, dass es mit zwei europäischen Ländern Verträge über den Verkauf von autonomen Unterwasserdrohnen des Typs Greyshark im Wert von über 100 Millionen Euro geschlossen hat. Das Unternehmen hat die Namen der Länder nicht bekannt gegeben, sondern lediglich erklärt, dass es sich um Länder handelt, die eng zusammenarbeiten.
Die Drohnen werden für spezielle militärische Zwecke eingesetzt, sind aber nicht bewaffnet. Greyshark verfügt über eine Ausdauer von 5,5 Tagen unter Wasser und die Fähigkeit, in Gruppen zu arbeiten. Euroatlas plant außerdem ein fortschrittlicheres Modell mit einer Ausdauer von bis zu 16 Wochen. Andere Länder in Europa und Asien haben ebenfalls Interesse bekundet.
Unterwasserdrohnen sind in letzter Zeit wegen ihres Einsatzes im Krieg in der Ukraine ins Rampenlicht gerückt. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat kürzlich eine verbesserte Version der Sea-Baby-Drohne mit einer Reichweite von 1.500 km und einer Nutzlast von zweitausend Kilogramm vorgestellt.
Auch die NATO setzt Seedrohnen zum Schutz kritischer Infrastrukturen ein, und Australien plant, mehr als eine Milliarde Dollar in das in Zusammenarbeit mit den USA entwickelte Ghost Shark-System zu investieren.
(reuters, swag)