USA setzen alle Migrationsanträge von Afghanen aus
Nach dem Anschlag in der Nähe des Weißen Hauses, bei dem zwei Nationalgardisten getötet wurden, haben die Vereinigten Staaten die Bearbeitung aller Einwanderungsanträge von afghanischen Staatsangehörigen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS (U.S. Citizenship and Immigration Services) gab bekannt, dass die Aussetzung für alle Arten von Anträgen mit Bezug zu Afghanistan gilt, bis die Sicherheits- und Kontrollmechanismen überprüft worden sind.
Die Maßnahme folgt der Aufforderung von Präsident Donald Trump an die Regierung, Afghanen, die während der Regierung von Joe Biden in die USA kamen, erneut zu überprüfen.
Trump bezeichnete die Schießerei im Weißen Haus als "Terrorakt" und sagte, der Verdächtige sei 2021 aus Afghanistan gekommen. US-Medien zufolge handelt es sich um einen 29-jährigen Afghanen, der 2021 in die USA einreiste und später Asyl erhielt. Die USCIS betonte in einer Erklärung, dass der "Schutz des Heimatlandes und des amerikanischen Volkes" ihre Hauptaufgabe bleibe.