Cyberangriffe auf lokale Unternehmen: Polen nimmt Russen fest

Der polnische Innenminister Marcin Kierwiński gab bekannt, dass die Polizei in Krakau einen russischen Staatsbürger festgenommen hat, der im Verdacht steht, illegal in die IT-Systeme polnischer Unternehmen eingegriffen zu haben.

Seinen Angaben zufolge soll der Beschuldigte Sicherheitsfunktionen der Plattform X geknackt, sich Zugang zu Datenbanken verschafft und Daten manipuliert haben, wofür er vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde.

Polen hat, wie andere europäische Länder auch, seine Überwachung subversiver Aktivitäten aus Russland nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 deutlich verschärft.

Warschau hat wiederholt davor gewarnt, dass Russland versucht, die Infrastruktur und die Gesellschaft mit hybriden Instrumenten zu destabilisieren. Moskau hingegen weist alle Vorwürfe zurück, spricht von "Russophobie" und behauptet, Polen würde die Spannungen absichtlich verschärfen.

(reuters, sie)