Papst Leo XIV. tritt seine erste Auslandsreise an: Türkei und Libanon
Papst Leo XIV. hat am Donnerstag seine erste Auslandsreise als Oberhaupt der katholischen Kirche angetreten. Von Rom aus reiste er in die Türkei, wo er drei Tage lang Ansprachen halten, mit Präsident Recep Tayyip Erdogan und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. zusammentreffen und wichtige kulturelle Stätten besuchen will.
Ziel der Reise ist es, den Frieden im Nahen Osten zu fördern und des 1700-jährigen Jubiläums des Nizänischen Glaubensbekenntnisses zu gedenken.
Am Freitag werden Leo und Bartholomäus I. Iznik, das ehemalige Nizäa, besuchen, wo sie das Glaubensbekenntnis erhielten.
Von der Türkei aus reist der Papst weiter in den Libanon, wo das Thema Frieden noch dringlicher werden wird - das Land ist mit einer Flüchtlingskrise und einem wirtschaftlichen Zusammenbruch konfrontiert und erlebte vor kurzem einen israelischen Angriff, bei dem ein ranghoher Hisbollah-Führer getötet wurde.
Der Sprecher des Vatikans, Matteo Bruni, sagte, dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden seien, nannte aber keine Einzelheiten.
In der Türkei will Leo auf Englisch sprechen, was für Päpste ungewöhnlich ist.
(reuters, swag)