Wer sich um 181.111 Euro pro Tag beraten lassen muss, hat die Kontrolle über sein Leben verloren

Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition und ihre hohen Beraterkosten: In nur 90 Tagen gab die Regierung 16,3 Millionen Euro für externe Konsulenten aus – trotz der Sparbefehle an die Bevölkerung.

Bundesregierung APA

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In jeder Stunde kassieren diverse Beratungsunternehmen 15.092 Euro, in jeder Minute 251,54 Euro von dieser ratlosen ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition ab - die offensichtlich mit der schnöden Realität überforderte Bundesregierung muss sich auf Kosten der Steuerzahler Ratschläge zukaufen: 16,3 Millionen Euro haben Stocker, Babler, Schumann und andere Regierungsmitglieder in nur 90 Tagen für externe Konsulenten ausgegeben, wie die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ zeigt.

16,3 Millionen Euro an Steuergeld gingen also in nur drei Monaten an externe Berater, weil ein Minister mit 19.000 Euro brutto Monatsbezug oder ein Staatssekretär mit monatlich etwa 17.000 Euro brutto mit den Fragen in seinem Ressort überfordert ist? Und: Was wurde durch diese nicht ganz so günstige Ideen-Sammlung besser? Mit dem millionenteuren Sesselkreis wurde weder die Teuerung erträglicher, noch die Arbeitslosigkeit verringert, noch die Massenmigration eingedämmt oder das Gesundheitssystem wesentlich verbessert.

Babler erhöht Berater-Ausgaben von 143.000 auf 2,7 Millionen Euro

Wenig überraschend meint die FPÖ zu den Berater-Ausgaben, die in nur einem Quartal um 6,4 Millionen Euro angestiegen sind: "Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten - während die Regierung der Bevölkerung einen unerbittlichen Sparkurs aufzwingt, wirft die Koalition weiter mit Geld um sich." So hat allein Österreichs Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) ihre Ausgaben für externe Berater um 5,6 Millionen Euro erhöht.

Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) hätte die Kosten für externe Berater in seinem Ressort von 143.000 Euro auf 2,7 Millionen erhöht - FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zieht folgenden Schluss daraus: "Diese Minister haben von ihren Ressorts keine Ahnung und müssen ihre Inkompetenz mit dem Steuergeld der Bürger verschleiern."

Nur wenige Stunden zuvor ist aufgedeckt worden , dass sich die ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition auch einen Rekord-Mitarbeiterstand von 404 Angestellten in ihren Ressorts leistet, alleine dieser Personalstand kostet mehr als drei Millionen Euro pro Monat. Besonders frech dabei: Der für Bürokratieabbau eigentlich zuständige und nach seiner Dienstwagen-Peinlichkeit längst rücktrittsreife Deregulierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn stellte zusätzlich neun Mitarbeiter ein, die zusätzlich 100.000 Euro kosten.

Ja wenn dann wenigstens die Leistung stimmen würde - aber so kommen stets nur Ankündigungen: Die Bundesregierung "will", "möchte", "könnte", "plant". Das langweilige Gerede bringt keinen einzigen Job mehr, keine günstigeren Lebensmittel, kein Ende der Massenzuwanderung und auch nicht eine Reduzierung der Kriminalität.

Diese Koalition ist am Ende.

Stocker und Babler wissen das - und was die NEOS dazu denken, ist irrelevant.

Die Klügeren in der ÖVP versuchen schon in Geheimgesprächen, einen fliegenden Wechsel zur FPÖ vorzubereiten. Absolut nicht aus Liebe, sondern aus reinem Überlebenswille, an den Trögen der Macht zu verbleiben (siehe Statement Österreich - Geheimgespräche von ÖVP und FPÖ - kommt im Jänner ein fliegender Wechsel? ).

Und die Dümmeren denken noch, irgendwie und irgendwann werde alles schon besser.