Migrantenarbeitslosigkeit in Österreich steigt - Syrer dominieren die Statistik
Die Arbeitslosigkeit unter Migranten in Österreich hat einen Rekordwert erreicht: Ihr Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit ist innerhalb von sechs Jahren von 34,2 Prozent auf 43,2 Prozent angestiegen. Am stärksten betroffen sind Syrer, deren Zahl der Arbeitslosen sich seit 2019 fast verdoppelt hat, berichtet die Europäische Konservative.
Die Gründe dafür liegen laut dem österreichischen Arbeitsamt (AMS) auf der Hand: geringe Bildung, schlechte Deutschkenntnisse und eine anhaltend hohe Migration. Das Problem konzentriert sich besonders in Wien, wo Neuankömmlinge mit geringer Qualifikation zu kämpfen haben und die Anforderungen an das Sozialsystem steigen.
Bis zu 48 Prozent der arbeitslosen Ausländer haben nur einen Pflichtschulabschluss, was ihre Chancen auf eine dauerhafte Beschäftigung verringert, insbesondere in der Rezession.
Die Arbeitslosigkeit steigt seit 31 Monaten ohne Unterbrechung, und eine Trendwende ist laut Prognosen frühestens Mitte 2026 zu erwarten. Die sich verschlechternde Situation zeigt, dass es sich nicht um eine kurzfristige Erscheinung, sondern um ein tiefgreifendes strukturelles Problem handelt.
(mja)