Rubio nicht bei NATO-Treffen - Europas Politiker befürchten Ausgrenzung
US-Außenminister Marco Rubio wird dem bevorstehenden Treffen der NATO-Außenminister in Brüssel wahrscheinlich fernbleiben, was in einer Zeit zunehmender Spannungen über Präsident Trumps Friedensplan für die Ukraine als höchst ungewöhnlich angesehen wird.
Die USA werden durch den stellvertretenden Außenminister Christopher Landau vertreten sein, der in der Vergangenheit die Bedeutung der NATO öffentlich in Frage gestellt hat.
Rubios Abwesenheit könnte das Vertrauen in das Engagement der USA für die europäische Sicherheit weiter untergraben, zumal europäische und ukrainische Beamte befürchten, aus dem Entscheidungsprozess verdrängt zu werden.
Diplomaten sagen, der durchgesickerte Vorschlag zur Beendigung des Krieges spiele Moskau zu sehr in die Hände. Die Situation wird durch den Rücktritt des Stabschefs des ukrainischen Präsidenten Andrij Jermak am Freitag nach einer Polizeirazzia noch komplizierter.
Obwohl die NATO behauptet, dass die gelegentliche Abwesenheit von Ministern nicht ungewöhnlich ist, handelt es sich im Falle der USA um einen politisch heiklen Moment.
(reuters, mja)