China warnt erneut vor Kryptowährungen
Die chinesische Zentralbank hat ihre harte Haltung gegenüber virtuellen Währungen bekräftigt und vor einem Anstieg der Spekulation gewarnt. Gleichzeitig kündigte sie an, dass sie die Maßnahmen gegen illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Stablecoins verschärfen werde.
Laut der People's Bank of China (PBOC) ist der spekulative Handel mit Kryptowährungen wieder auf dem Vormarsch und birgt neue Risiken für die Finanzaufsicht. Die PBOC erinnerte daran, dass virtuelle Währungen nicht den rechtlichen Status von offiziellen Währungen haben und ihre Verwendung als gesetzliches Zahlungsmittel verboten ist. Sie hat den Handel mit ihnen als "illegale Finanzaktivitäten" bezeichnet.
Die Bank warnte insbesondere vor Stablecoins, die ihrer Ansicht nach nicht den Vorschriften zur Kundenidentifizierung und Geldwäschebekämpfung entsprechen. Sie könnten für Betrug oder illegale grenzüberschreitende Überweisungen missbraucht werden.
Die Zentralbank erklärte, sie werde den Kampf gegen illegale Aktivitäten verstärken und die Finanzstabilität schützen. Gouverneur Pan Gongsheng betonte bereits im Oktober, dass die PBOC weiterhin strenge Maßnahmen gegen inländische Kryptowährungen ergreifen und die Entwicklung ausländischer Stablecoins überwachen werde.
China hat den Handel mit Kryptowährungen im Jahr 2021 verboten. Dennoch wird das Bitcoin-Mining im Land leise wieder aufgenommen, angetrieben durch billigen Strom und die Entwicklung von Rechenzentren in energiereichen Provinzen, wie aus Branchendaten hervorgeht.
(reuters, mmi)