Trump sprach mit Maduro, Caracas befürchtet Militäraktion
US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag bestätigt, dass er mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gesprochen hat. An Bord des US-Präsidentenflugzeugs Air Force One weigerte er sich jedoch, weitere Einzelheiten über den Inhalt des Gesprächs zu nennen.
"Ich möchte mich dazu nicht äußern, aber ja - ich habe mit ihm gesprochen. Es war weder gut noch schlecht, es war nur ein Telefonat", sagte Trump gegenüber Reportern.
Nach Angaben der New York Times wurde in dem Gespräch die Möglichkeit eines persönlichen Treffens in den Vereinigten Staaten erörtert. Zugleich setzt Trump seine aggressive Rhetorik gegenüber Venezuela fort. Am Samstag erklärte er, dass der Luftraum über und um das Land als "vollständig geschlossen" betrachtet werden sollte.
Auf die Frage von Reportern, ob dies bedeute, dass Angriffe unmittelbar bevorstünden, antwortete er: "Daraus sollte man nichts ableiten."
Unterdessen erwägt das Pentagon andere militärische Optionen, darunter auch einen Versuch, Maduros Regierung im Namen der Drogenbekämpfung zu stürzen. Die Vereinigten Staaten führen seit drei Monaten Angriffe auf verdächtige Schiffe und Boote in der Karibik durch.
(reuters, sie)