Maduros sicherer Fluchtplan scheitert, Trump besteht auf Rücktritt

US-Präsident Donald Trump hat die Forderungen von Nicolas Maduro nach einer sicheren Ausreise aus Venezuela zurückgewiesen und damit die Möglichkeiten des venezolanischen Staatschefs stark eingeschränkt. Informierten Quellen zufolge fand das Telefongespräch am 21. November statt und dauerte weniger als 15 Minuten.

Maduro forderte eine vollständige Amnestie für sich und seine Familie, die Aufhebung der US-Sanktionen und eine Einstellung der Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs. Außerdem schlug er vor, dass die Übergangsregierung bis zur Abhaltung von Wahlen von Vizepräsidentin Delcy Rodriguez geführt werden sollte.

Trump lehnte jedoch die meisten seiner Forderungen ab und gab ihm sieben Tage Zeit, das Land zu verlassen. Nach Ablauf dieser Frist schlossen die USA den Luftraum über Venezuela.

Caracas fordert nun ein neues Gespräch mit Trump. Die Trump-Administration erkennt Maduro immer noch nicht als rechtmäßigen Präsidenten an und hat die Belohnung für Informationen, die zu seiner Verhaftung führen, auf 50 Millionen Dollar erhöht.

(reuters)