Dienstpläne fehlten: Starbucks muss 35,5 Millionen Dollar Entschädigung zahlen
35,5 Millionen Dollar für 15.000 Mitarbeiter – der Kaffeehaus-Riese Starbucks wurde jetzt in New York zu einer saftigen Entschädigungszahlung verdonnert. Der Grund: Massive Verstöße gegen das Arbeitsrecht.
Das gab in der Nacht auf Dienstag ein Sprecher von Bürgermeister Eric Adams bekannt. Demnach werde ein Streit über Ansprüche wegen Verweigerung stabiler Arbeitszeiten und willkürlicher Kürzung von Arbeitsstunden beigelegt. Starbucks wurde vorgeworfen, mehr als eine halbe Million Mal versäumt zu haben, Mitarbeitern regelmäßige Dienstpläne zur Verfügung zu stellen und geplante Arbeitsstunden ohne schriftliche Zustimmung gekürzt zu haben.
Die Entschädigungszahlung von 35,5 Millionen Dollar (33,63 Millionen Euro) soll an 15.000 Beschäftige gehen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen für jede zwischen Juli 2021 und Juli 2024 geleistete Arbeitswoche 50 Dollar (43 Euro) erhalten.
Außerdem müsse das Unternehmen im Rahmen der Vereinbarung mit dem städtischen Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz 3,4 Millionen Dollar an Zivilstrafen zahlen und künftig das Gesetz der Stadt über faire Arbeitszeiten einhalten.
Starbucks ist die größte Kaffeehauskette der Welt und beschäftigt in mehr als 80 Ländern 380.000 Mitarbeiter.