Venezuela nimmt nach Spannungen mit Trump die Rückführung von US-Migranten wieder auf

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die Fortsetzung der Rückführungsflüge für Migranten aus den Vereinigten Staaten genehmigt, wie die venezolanischen Behörden am Dienstag mitteilten. Der Schritt erfolgte nur wenige Tage, nachdem Caracas Kommentare von US-Präsident Donald Trump kritisiert hatte, die das Rückführungsprogramm untergraben hätten.

Das venezolanische Verkehrsministerium bestätigte, dass die Vereinigten Staaten um die Wiederaufnahme der Flüge gebeten und die Landeerlaubnis für die Eastern-Airlines-Maschine aus Phoenix in Caracas erteilt hatten.

Bisher fanden die Rückführungsflüge zweimal pro Woche statt. Am Wochenende erklärte Trump jedoch, dass der Luftraum über Venezuela "vollständig geschlossen" werden solle, was im Land für Besorgnis und Unsicherheit gesorgt hat.

Caracas hatte zuvor bekannt gegeben, dass im Rahmen des Programms zwischen Februar und November fast 14 Tausend Venezolaner in das Land zurückgekehrt sind. Die Rückführungen finden vor dem Hintergrund der angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern und der verschärften Rhetorik der Trump-Administration gegenüber Einwanderern statt.

(reuters, max)