Kreml warnt EU vor Verlust der Wettbewerbsfähigkeit nach russischem Gasverbot

Der Kreml verurteilte am Mittwoch die Entscheidung der Europäischen Union, russische Gasimporte bis 2027 auslaufen zu lassen. Nach Ansicht Moskaus wird dieser Schritt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zerstören und zu höheren Preisen für die Verbraucher führen.

Die EU-Vereinbarung beinhaltet ein rechtsverbindliches Verbot der Einfuhr von russischem Flüssigerdgas (LNG) und Pipelinegas. Das vollständige Verbot soll ab Ende 2026 oder Herbst 2027 gelten.

Im Oktober 2025 entfielen 12 Prozent der EU-Gasimporte auf Russland, ein deutlicher Rückgang gegenüber 45 Prozent vor Beginn des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022.

Die Entscheidung der EU fällt in eine Zeit, in der Brüssel versucht, sich vollständig von der Energieabhängigkeit von Russland zu lösen.

(reuters)