Die NATO hat keinen Plan B und ist auf die Unterstützung der USA und Europas für die Ukraine angewiesen

Die NATO zieht keinen "Plan B" für den Fall in Betracht, dass die USA ihre Unterstützung für die Ukraine einstellen, so Generalsekretär Mark Rutte, berichtet Unian.

Er betonte, dass die Vereinigten Staaten ihre Bereitschaft bekräftigt haben, Kiew mit den notwendigen Waffen zu versorgen, darunter Patriot-Systeme und PAC-3-Raketen.

Der größte Teil der Kosten für diese Hilfe werde jedoch von den europäischen und kanadischen Verbündeten im Rahmen des PURL-Programms getragen, das seit Juli laufe, so Rutte. Bis Ende des Jahres soll die Ukraine somit militärische Ausrüstung im Wert von rund fünf Milliarden Euro erhalten.

Ziel sei es, so Rutte, die Stärke der Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression zu erhalten. Er appellierte auch an die Verbündeten, ihre finanziellen Anstrengungen zu verstärken, da die US-Militärhilfe weiterhin von entscheidender Bedeutung sei, das Bündnis aber auch auf eine breitere Zusammenarbeit angewiesen sei.

(mja)