Ein Barrel für 50 Dollar. Die USA verhandeln über venezolanisches Öl
US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar, die Kontrolle über die venezolanische staatliche Ölgesellschaft PDVSA zu übernehmen. Ziel dieser Initiative soll es sein, die Ölpreise auf bis zu 50 Dollar pro Barrel zu drücken.
Laut Wall Street Journal will Washington über Joint Ventures mit Unternehmen wie Chevron Zugang zu venezolanischem Öl erhalten.
PDVSA bestätigte, dass Verhandlungen im Gange sind, besteht jedoch darauf, die USA müssten die internationalen Preise akzeptieren. Das Weiße Haus hat sich zu diesem Vorhaben noch nicht geäußert.
Am Dienstag gaben die USA bereits eine Vereinbarung mit Caracas über den Zugang zu Öl im Wert von 2 Milliarden Dollar bekannt – was darauf hindeuten könnte, dass Venezuela trotz des Drucks zur Zusammenarbeit bereit ist.
Nach wie vor steht die Drohung der Amerikaner im Raum, dass das Land eine weitere militärische Intervention riskiert, wenn es sich nicht für US-Unternehmen öffnet.
(reuters, pir)