Armee im Libanon gibt Übernahme ehemaliger Hisbollah-Gebiete im Süden des Landes bekannt
Die Armee hat im Libanon die Kontrolle über den größten Teil der Region zurückerlangt, mit Ausnahme der von der israelischen Armee besetzten Gebiete. Sie fügte hinzu, dass noch an der Beseitigung von Terroristen- Tunnel und der nicht explodierten Munition gearbeitet werden müsse.
Die Maßnahme knüpft an das Waffenstillstandsabkommen mit Israel aus dem Jahr 2024 an, wonach nur noch offizielle libanesische Streitkräfte bewaffnet sein dürfen, um die Bewaffnung von Terrorgruppen, vor allem der Hisbollah einzudämmen, die für wiederholte Anschläge auf Israel verantwortlich ist.
Obwohl die Erklärung die Hisbollah nicht ausdrücklich erwähnt, gehen Sicherheitsquellen davon aus, dass dies ein klares Signal dafür sei, dass keine nichtstaatliche Gruppe mehr Angriffe aus dem Süden des Landes durchführen könne.
Beirut sieht sich zunehmendem Druck seitens der USA und Israels ausgesetzt, die Hisbollah zu entwaffnen, da sie deren Potenzial zur Eskalation des Konflikts fürchten.
Israel hat in der Vergangenheit eine Reihe von Angriffen durchgeführt und damit die vom Iran unterstützten Terrorgruppen der Hisbollah massiv geschwächt. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig wiederholt, gegen Waffenstillstandsvereinbarungen verstoßen zu haben.
(reuters, pir)