Der Kreml will ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj ausschließlich in Moskau
Der Kreml bekräftigte, dass ein persönliches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach Ansicht Moskaus ausschließlich auf russischem Territorium, konkret in Moskau, möglich sei, schreibt Interfax.
Der Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, lehnte während einer Pressekonferenz die Möglichkeit von Verhandlungen auf neutralem Boden ab und betonte, dass dies die seit langem unveränderte Position Russlands sei. Gleichzeitig behauptet er jedoch, dass Moskau für Verhandlungen offen bleibe und die Arbeit auf der Ebene der Arbeitsgruppen, die zur Lösung des Krieges in der Ukraine beitragen sollen, fortgesetzt werde.
Diese Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der Selenskyj ein breiteres Verhandlungsformat unter Beteiligung der USA durchsetzen will. Ende Januar bestand er auf einem Treffen der Staatschefs der Ukraine, Russlands und der Vereinigten Staaten, wobei weitere trilaterale Gespräche Anfang Februar in Abu Dhabi stattfinden sollen.
Auch US-Präsident Donald Trump hat sich wieder in die diplomatischen Bemühungen eingeschaltet und erklärt, dass er weiterhin Chancen für erfolgreiche Verhandlungen zur Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges sieht.
Die Standpunkte Moskaus und Kiews hinsichtlich des Formats und des Ortes des Treffens gehen jedoch bislang deutlich auseinander.
(pir)