|   2026-02-03 21:27:33

Eine Million „Trump-Häuser“ sollen Wohnungskrise in den USA lösen

Amerikanische Baufirmen arbeiten an einem ehrgeizigen Programm zum Bau von fast einer Million sogenannter „Trump-Häuser“, mit dem die sich verschärfende Krise der Wohnraumverfügbarkeit in den USA gemildert werden soll.

Laut Bloomberg News soll das Projekt auf dem Bau erschwinglicher Häuser der Grundkategorie basieren, wobei die Finanzierung durch privates Kapital in Milliardenhöhe gesichert werden soll.

Die Meldung schlug sofort Wellen auf den Finanzmärkten – die Aktien großer Bauunternehmen wie Lennar, D.R. Horton oder PulteGroup legten zu Beginn des Handels um fünf bis sieben Prozent zu. Die Unternehmen selbst äußerten sich jedoch nicht zu dem Vorschlag, und das Weiße Haus reagierte nicht unmittelbar auf die Fragen der Nachrichtenagentur Reuters.

Schätzungen zufolge würde der Bau von einer Million Häusern Investitionen in Höhe von über 250 Milliarden Dollar bedeuten.

Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärte, dass die Regierung diesen Plan nicht aktiv in Betracht ziehe.

Analysten weisen gleichzeitig darauf hin, dass die Umsetzung sowohl politisch als auch logistisch äußerst schwierig wäre und möglicherweise nicht genügend Unterstützung finden würde.

(reuters, pir)