4,6 Milliarden Euro Gewinn für Energiekonzern OMV
Der österreichische Energiekonzern OMV hat am Donnerstag seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und dabei trotz eines schwierigen Marktumfelds solide Kennzahlen präsentiert. Das operative CCS-Ergebnis (Current Cost of Supply) vor Sondereffekten erreichte 4,6 Milliarden Euro, der den Aktionären zuzurechnende CCS-Periodenüberschuss vor Sondereffekten belief sich auf 1,9 Milliarden Euro. Der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei 24,3 Milliarden Euro, der operative Cashflow bei 5,2 Milliarden Euro.
Getragen wurde das Ergebnis von allen Geschäftsbereichen. Im Segment Energy erzielte OMV ein operatives Ergebnis vor Sondereffekten von 2,7 Milliarden Euro. Der Bereich Fuels steigerte das operative CCS-Ergebnis vor Sondereffekten auf 1,1 Milliarden Euro, während Chemicals ein Ergebnis von 784 Millionen Euro erreichte. Das CCS-Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten betrug 5,94 Euro. Mit einer Nettoverschuldung von 3,6 Milliarden Euro und einem Leverage von 14 Prozent verfügt der Konzern weiterhin über eine sehr solide Bilanz.
Der Vorstand schlägt eine Gesamtdividende von 4,40 Euro je Aktie vor. Diese setzt sich aus einer regulären Dividende von 3,15 Euro und einer zusätzlichen Dividende von 1,25 Euro zusammen. Damit erhöht OMV die reguläre Dividende innerhalb von vier Jahren um mehr als 30 Prozent und schlägt bereits zum vierten Mal in Folge eine Zusatzdividende vor.
2024 kommunizierte die OMV einen Gewinn von 1,389 Milliarden Euro, 2023 waren es 1,48 Milliarden Euro und im Jahr 2022 3,63 Milliarden Euro.