Aufregung um Kirchenfresko: Engel trägt plötzlich Melonis Züge
Ein Wandgemälde in der römischen Basilika St. Laurentius in Lucina sorgte für unerwartete Aufregung, nachdem die Öffentlichkeit einen Engel mit dem Gesicht der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni entdeckt hatte.
Das ursprünglich im Jahr 2000 entstandene und kürzlich restaurierte Werk wurde vom Amateurkünstler Bruno Valentinetti so verändert, dass einer der Engel der derzeitigen Regierungschefin auffallend ähnlich sah.
Nach der Berichterstattung in der Tageszeitung La Repubblica folgte eine Welle der Kritik seitens der Opposition und kirchlicher Vertreter. Kardinal Baldassare Reina bezeichnete den Vorfall als Missbrauch sakraler Kunst und ordnete eine Untersuchung an.
Der Pfarrer der Kirche, Daniele Micheletti, beschloss daraufhin, das umstrittene Element zu entfernen, mit der Begründung, dass das Bild die Gläubigen vom Gottesdienst ablenke. Als die Kirche am Mittwoch wieder geöffnet wurde, war der Engel kopflos.
Meloni nahm den ganzen Vorfall mit Humor. „Nein, ich sehe definitiv nicht wie ein Engel aus“, schrieb sie am Wochenende in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken, den sie mit einem lachenden Emoticon ergänzte.
(reuters, pir)