Pentagon bricht Zusammenarbeit mit Harvard ab
Das US-Verteidigungsministerium unterbricht die akademische Zusammenarbeit mit der Harvard University, einschließlich militärischer Ausbildung, Stipendien und Zertifizierungen für aktive Angehörige der Streitkräfte. Das gab Pentagon-Chef Pete Hegseth bekannt und bestätigte damit das härtere Vorgehen der Trump-Regierung gegenüber führenden Universitäten.
Das Pentagon deutete gleichzeitig an, ähnliche Verbindungen zu anderen Hochschulen überprüfen zu können.
Das Weiße Haus kritisiert Harvard seit langem für seine Haltung zum Krieg in Gaza, für seine Diversitätspolitik und für seine interne akademische Ausrichtung. Die Trump-Regierung hat versucht, der Universität die Bundesfinanzierung zu entziehen, und fordert derzeit eine milliardenschwere Einigung im Rahmen laufender Ermittlungen.
Harvard hat die Schritte vor Gericht angefochten und weist die Vorwürfe des Antisemitismus zurück. Zugleich betont die Universität, dass sowohl Juden als auch Muslime auf dem Campus Diskriminierung ausgesetzt sind.
(reuters)