|   2026-02-07 20:39:26

Olympisches Komitee plant einheitliche Kriterien für Trans-Sportler

Das Internationale Olympische Komitee gab am Samstag bekannt, dass sich die führenden Sportvertreter weltweit auf neue Kriterien für die Teilnahme von Transgender-Sportlern geeinigt haben. Die neue Richtlinie soll in der ersten Hälfte dieses Jahres vorgestellt werden.

Es handelt sich dabei um den ersten einheitlichen Rahmen, der vom Komitee zusammen mit internationalen Sportverbänden verabschiedet wurde und für bedeutende Veranstaltungen in Dutzenden von Sportarten, darunter die Olympischen Spiele und Weltmeisterschaften, gelten wird.

Derzeit haben die einzelnen Verbände ihre eigenen Regeln, die sich voneinander unterscheiden. Die Details der geplanten Richtlinie wurden noch nicht veröffentlicht, es wird jedoch erwartet, dass sie die Teilnahme von Transgender-Sportlern in Frauenkategorien erheblich einschränken wird, insbesondere in Fällen, in denen der Sportler vor der medizinischen Umwandlung die vollständige männliche Pubertät durchlaufen hat.

Laut dem Sprecher des Komitees, Mark Adams, ist der Schutz der Frauenkategorie eine der wichtigsten Reformen, über die im Sportbereich ein allgemeiner Konsens erzielt wurde.

Die derzeitigen Regeln, die die Teilnahme von Transgender-Sportlern nach Genehmigung durch die Verbände ermöglichen, bleiben vorerst in Kraft. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat unterdessen Transgender-Sportlern die Teilnahme an Schul-, Hochschul- und Profi-Wettkämpfen in der Frauenkategorie in den Vereinigten Staaten verboten, während sich Los Angeles auf die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2028 vorbereitet.

(reuters, max)