|   2026-02-09 10:34:03

Moskau sieht Ukraine hinter Attentatsversuch auf ranghohen General

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat erklärt, Männer, die verdächtigt werden, auf einen hochrangigen Offizier des Militärgeheimdienstes geschossen zu haben, hätten gestanden, auf Befehl des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU gehandelt zu haben. Ziel des Anschlags am Freitag war Generalleutnant Wladimir Alexejew, stellvertretender Chef des GRU. Nach der Operation hat er das Bewusstsein wiedererlangt.

Kiew bestritt jede Beteiligung. Laut FSB wurde der Hauptverdächtige, der ukrainische Staatsbürger mit russischem Pass Ljubomir Korba, nach seiner Auslieferung aus Dubai verhört. Gemeinsam mit dem mutmaßlichen Komplizen Viktor Vasin habe er gestanden und angegeben, den Angriff im Auftrag des SBU ausgeführt zu haben.

Nach Darstellung des Dienstes wurde Korba im August 2025 in Ternopil rekrutiert, absolvierte eine Ausbildung in Kiew und erhielt monatliche Zahlungen in Kryptowährung. Für die Tötung Alexejews sei ihm eine Prämie von 30.000 Dollar zugesagt worden.

Moskau brachte zugleich eine mögliche Beteiligung des polnischen Geheimdienstes ins Spiel. Belege wurden nicht vorgelegt; eine unabhängige Überprüfung war bislang nicht möglich.

(reuters, pir)