Schwacher Dollar beflügelt Gold und Silber – Fokus auf US-Konjunkturdaten
Gold und Silber legten am Montag zu und setzten damit eine Erholung nach dem starken Ausverkauf der Vorwoche fort. Gestützt wurden die Preise von einem schwächeren US-Dollar und wachsenden Erwartungen an Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten.
Spot-Gold wurde nach einem Anstieg von rund einem Prozent knapp über der Marke von 5.000 Dollar pro Unze gehandelt. Am Freitag hatte es noch um rund vier Prozent zugelegt. Silber verzeichnete eine noch deutlichere Bewegung und legte nach einem Sprung von fast zehn Prozent am Freitag um weitere mehr als vier Prozent zu.
Analysten zufolge spielt auch die sogenannte Schnäppchenjagd eine Rolle, bei der Investoren kurzfristige Schwankungen am Markt ausnutzen.
Der Dollar fiel auf den niedrigsten Stand der letzten Tage, wodurch Gold und Silber für ausländische Käufer billiger wurden.
Die Aufmerksamkeit der Investoren richtet sich nun auf die verspäteten Daten zur Beschäftigung und Inflation in den USA, die Aufschluss über das weitere Vorgehen der US-Notenbank geben könnten. Die Märkte rechnen derzeit damit, dass die Fed die Zinsen im Jahr 2026 mindestens zweimal senken wird, was traditionell zugunsten von unverzinslichen Vermögenswerten wie Gold wirkt.
(reuters, pir)