Papst Leo XIV. empfängt Bewegung zur geistlichen Begleitung Homosexueller
Papst Leo XIV. empfing am 6. Februar im Vatikan Vertreter der Organisation Courage International, die das Treffen als historischen Moment bezeichneten. Laut EWTN News war es seit der Gründung im Jahr 1980 die erste persönliche Begegnung zwischen der katholischen Organisation und einem Papst.
Courage International konzentriert sich auf die spirituelle Begleitung von Menschen mit homosexueller Neigung, die versuchen, im Einklang mit der Lehre der katholischen Kirche zu leben. Zudem unterstützt die Organisation mit dem Programm EnCourage die Familien der Betroffenen.
Geschäftsführer Brian Gannon zufolge erwies sich der Papst als aufmerksamer Zuhörer und ermutigte die Teilnehmer, auf Reinheit, Selbstbeherrschung und geistige Freiheit zu achten.
Nach Angaben der Teilnehmer sprach Leo XIV. über Freiheit nicht als uneingeschränkten Zustand, sondern als Fähigkeit, die eigenen Leidenschaften zu beherrschen und sich dem Willen Gottes hinzugeben. Für die Organisation, die in mehr als einem Dutzend Ländern tätig ist, gilt das Treffen als starker moralischer Impuls.
(mja)