|   2026-02-10 10:23:00

Der Valentinstag wird teurer

Wer seinem Liebsten zum Valentinstag etwas schenken möchte, wird in diesem Jahr deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Das hat das Statistische Bundesamtes (DESTATIS) in einer Pressemeldung mitgeteilt. Demnach haben sich im vergangenen Jahr die Preise klassische Geschenke zum Valentinstag für die Verbraucher überdurchschnittlich verteuert. Die Preise für Pralinen haben sich 2025 gegenüber 2024 um 17,8 Prozent erhöht. Für Schnittblumen müssen 5,3 Prozent mehr bezahlt werden. Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem stiegen gegenüber 2024 um 3,6 Prozent.

Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im selben Zeitraum um rund 2,2 Prozent zu. Nimmt man einen längeren Zeitraum in den Blick, dann zeigt sich hier ein Trend. Auch im mittelfristigen Vergleich haben sich klassische Geschenke zum Valentinstag überdurchschnittlich verteuert. So mussten die Kunden im Jahr 2025 für Pralinen 41,7 Prozent mehr zahlen als im Jahr 2020. Auch der Preis von Schnittblumen hat sich weit über dem Durchschnitt verteuert. Diese kosteten im Jahr 2025 schmerzliche 38,2 Prozent mehr. Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem legten in dieser Zeit um 31,8 Prozent zu. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 Prozent.

Dies dürfte durchaus ein Grund sein, warum – nicht erst seit diesem Jahr – alternative Geschenkangebote zum Valentinstag immer mehr Aufmerksamkeit finden. Wer allerdings auf Schmuck als Alternative zurückgreifen will, wird ebenfalls mehr ausgeben müssen. Die Preise für Gold mit einem Plus von 47 Prozent und Silber mit 140 Prozent Zuwachs sind exorbitant gestiegen und schlagen deutlich auf die Schmuckpreise durch.

(destatis/pw)