|   2026-02-11 20:11:13

Erneut Gespäche zwischen Trump und Netanjahu zu Lage im Nahen Osten

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu stand vor allem im Zeichen der iranischen Atomfrage.

Es war bereits das siebte Treffen der beiden Staatschefs in den letzten 13 Monaten, und nach den vorliegenden Informationen versuchte Netanjahu, die USA davon zu überzeugen, die Verhandlungen mit dem Iran auch auf dessen Raketenprogramm und die Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region auszuweiten.

Trump bekräftigte, dass das Ziel ein Abkommen ohne „Atomwaffen und Raketen” sei, und drohte gleichzeitig mit harten Maßnahmen, sollte die Diplomatie scheitern.

Teheran ist zwar zu Gesprächen über nukleare Beschränkungen im Austausch für die Aufhebung der Sanktionen bereit, lehnt jedoch Verhandlungen über Raketen ab. Damit bleibt auch die Möglichkeit einer militärischen Eskalation im Spiel.

Auf dem Tisch lag auch die Situation in Gaza, wo das Waffenstillstandsabkommen ins Stocken geraten ist. Zum einen stößt Trumps Wiederaufbauplan auf Widerstand der Regierung Netanjahu, insbesondere in der Frage eines palästinensischen Staates, zum anderen weigert sich die Terrororganisation Hamas wie vereinbart freiwillig ihre Waffen abzugeben.

(reuters, pir)