|   2026-02-12 18:31:11

Schwere Stürme treffen Spanien und Portugal – Tausende evakuiert

Starke Stürme haben erneut Spanien und Portugal heimgesucht und die Behörden gezwungen, eine hohe Alarmstufe auszurufen. Windböen mit Geschwindigkeiten von über 105 km/h warfen Bäume um und unterbrachen den Straßen- und Schienenverkehr. In Katalonien wurden vorübergehend Schulen geschlossen.

Eine Person befindet sich nach dem Aufprall eines umstürzenden Baumes in kritischem Zustand. Weitere Menschen erlitten in Barcelona schwere Verletzungen, nachdem ein Dach eingestürzt und ein Straßenlaternenmast umgefallen war.

In den nördlichen Regionen Spaniens gilt wegen des Sturms Nils, dem achten seit Jahresbeginn, Alarmstufe Rot. Meteorologen warnten zudem vor bis zu neun Meter hohen Wellen. Am Flughafen El Prat wurden mehr als 100 Flüge gestrichen, obwohl sich die Lage allmählich verbessert.

In Portugal brachte ein sogenannter atmosphärischer Fluss intensive Regenfälle mit sich. Die Behörden evakuierten rund 3.000 Menschen, zudem stürzte ein Abschnitt der Autobahn A1 nach dem Bruch eines Damms ein. Der Stausee Aguieira ist zu 99 Prozent gefüllt, was nach verfügbaren Daten das Hochwasserrisiko erhöht.

(reuters, pir)