|   2026-02-12 21:23:40

Trump stoppt Einwanderungseinsatz in Minnesota

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wird die umstrittene Abschiebeoffensive im Bundesstaat Minnesota beenden. Grenzberater Tom Homan erklärte, viele Einwanderungsbeamte würden bereits in ihre Heimatstaaten zurückkehren.

Im Rahmen der Operation „Metro Surge“ waren rund 3.000 bewaffnete Beamte entsandt worden – ein drastischer Anstieg gegenüber den üblichen etwa 150 Kräften. Die Maßnahme löste Proteste aus und wurde von Gouverneur Tim Walz sowie zahlreichen Bewohnern scharf kritisiert.

An verschiedenen Tagen im Januar erschossen Einwanderungsbeamte in Minneapolis zwei US-Bürger, die Einsätze beobachteten oder dagegen protestierten, was die politische Krise weiter verschärfte.

Gouverneur Tim Walz und Bürgermeister Jacob Frey bezeichneten die Operation als katastrophal und riefen die Justiz an. Gleichzeitig rügte ein Bundesrichter die Einwanderungsbehörden wegen der Missachtung Dutzender Anordnungen zur Freilassung zu Unrecht inhaftierter Migranten.

Kritik kam auch aus den Reihen der Republikaner. Senator Rand Paul wies darauf hin, dass auch während Unruhen die verfassungsmäßigen Rechte nicht umgangen werden dürfen.

Laut Homan setzt die Regierung nun auf eine engere Zusammenarbeit mit den lokalen Sicherheitskräften.

(reuters, pir)