|   2026-02-13 14:46:27

US-Behörde wirft Apple News Benachteiligung konservativer Medien vor

Die US-Handelsbehörde FTC hat gegenüber Apple Bedenken geäußert, der Dienst Apple News könne linke Medien bevorzugen und konservative Inhalte benachteiligen. Das geht aus einem Schreiben des FTC-Vorsitzenden Andrew Ferguson an Apple-Chef Tim Cook hervor.

Ferguson betonte, die Behörde sei nicht befugt, Unternehmen zur Übernahme politischer Positionen zu verpflichten oder die Zusammenstellung von Nachrichten ideologisch zu steuern. Zugleich warnte er, mögliche Praktiken von Apple könnten gegen Nutzungszusagen oder berechtigte Erwartungen der Verbraucher verstoßen und damit unter das FTC-Gesetz fallen.

Das FTC-Gesetz verbietet unlautere oder irreführende Geschäftspraktiken. Eine Darstellung gilt als irreführend, wenn sie einen falschen Eindruck vermittelt und für Verbraucherentscheidungen erheblich ist.

Nach Angaben Fergusons deuten mehrere Studien darauf hin, dass Apple News keinen einzigen Artikel aus konservativen US-Medien veröffentlicht habe, während Hunderte Beiträge linksgerichteter Publikationen hervorgehoben worden seien.

Apple News bündelt Inhalte aus Zeitungen, Magazinen und digitalen Medien in einem zentralen Nachrichtenangebot. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor. Ferguson hatte zuvor erklärt, die FTC solle mögliche Einschränkungen konservativer Meinungsäußerungen auf Technologieplattformen untersuchen.

(reuters, max)