EU-Parlament verabschiedet ideologische Geschlechterdefinition von „Transfrauen“ als echte Frauen
Das Europäische Parlament in Straßburg hat eine Empfehlung an den Rat der EU verabschiedet, wonach der rechtliche Schutz der Geschlechtsidentität und die Anerkennung von Transfrauen als echte Frauen eine Priorität in der Außenpolitik der Union sein sollten, berichtet European Conservative.
Der Text, der auf einem Bericht der Abgeordneten Lina Gálvez (S&D) basiert, wurde vor allem von den linken Fraktionen, aber auch von der Mehrheit der Europäischen Volkspartei (EVP) unterstützt. Gleichzeitig lehnte das Parlament einen Änderungsantrag ab, wonach „nur biologische Frauen schwanger werden können“.
Das Dokument ist nicht rechtsverbindlich, kann jedoch die diplomatische Haltung der Union und künftige Gesetzgebungsinitiativen beeinflussen. Es schlägt vor, dass die Union die Anerkennung der Geschlechtsidentität auch in internationalen Foren und in den Beziehungen zu Drittländern aktiv fördert.
Die Entscheidung stieß auf Kritik von konservativen Gruppen, die von einem ideologischen Wandel und einem Mangel an Konsens zwischen den Mitgliedstaaten sprechen. Über die endgültige Haltung wird der Rat der EU in den kommenden Monaten beraten.
(mja)