Jeffrey Epstein hatte jahrelang Beziehungen zu bekannten Hackern aufgebaut
Veröffentlichte Dokumente des US-Justizministeriums zeigen, dass Jeffrey Epstein jahrelang versucht hat, in die Welt der Cybersicherheit einzudringen, schreibt Politico.
Er stand in Kontakt mit mehreren bekannten Forschern und Unternehmern und bekundete wiederholt Interesse an einer Teilnahme an den renommierten Konferenzen DEFCON und Black Hat in Las Vegas. Es ist jedoch unklar, ob er tatsächlich bei einer dieser Veranstaltungen aufgetaucht ist.
E-Mails zufolge suchte er nach Kontakten, beschäftigte sich mit Fragen der Kryptografie und Möglichkeiten, negative Informationen über sich selbst im Internet zu unterdrücken.
An der Kommunikation waren auch bekannte Technologieführer wie Joi Ito und Vincenzo Iozza beteiligt. Gerade Iozza wurde von einem anonymen Informanten in den FBI-Akten als Epsteins „persönlicher Hacker” bezeichnet, was dieser jedoch entschieden bestritt. Er behauptet, dass ihre Kontakte nur unrealisierte Geschäftsmöglichkeiten betrafen.
Der Fall wirft erneut Fragen darüber auf, wie Epstein es auch nach seiner Verurteilung im Jahr 2008 geschafft hat, ein Netzwerk einflussreicher Kontakte aufzubauen.
(pir)