|   2026-02-03 21:26:18

Nach Phase gegenseitiger Anschuldigungen erstes Treffen zwischen Trump und Petro

Der amerikanische Präsident Donald Trump und der kolumbianische Präsident Gustavo Petro trafen sich am Dienstag nach Monaten scharfer Äußerungen und offener Streitigkeiten zum ersten Mal persönlich im Weißen Haus. Die Gespräche fanden hinter verschlossenen Türen statt und dauerten etwa zwei Stunden, wobei das konkrete Ergebnis noch nicht bekannt ist.

Nach den vorliegenden Informationen konzentrierten sich die Gespräche vor allem auf die Bekämpfung des Drogenhandels, ein für beide Seiten wichtiges, aber auch sensibles Thema.

Die Beziehungen zwischen Washington und Bogotá waren in letzter Zeit angespannt. Trump warf Petro wiederholt vor, unfähig zu sein, den Drogenhandel zu bekämpfen, während der kolumbianische Präsident die amerikanischen Interventionen in der Region und deren Folgen kritisierte.

Eine leichte Verbesserung des Tons brachte erst ein kürzlich stattgefundener Telefonanruf der beiden Staatschefs, der den Weg für ein persönliches Treffen ebnete.

Analysten weisen darauf hin, dass sich die regionale Sicherheit und die Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogen beeinträchtigen könnten, wenn es nicht gelingt, die Spannungen langfristig abzubauen.

Kolumbien ist für die USA einer der wichtigsten Verbündeten in Lateinamerika.

(reuters, pir)