Carney ruft nach Schulmassaker zu Zusammenhalt auf
Der kanadische Premierminister Mark Carney trat nach dem Massenmord an einer Schule in der Provinz British Columbia vor die Presse. Nach Behördenangaben erschoss ein 17-Jähriger mindestens neun Menschen und anschließend sich selbst. Der Täter identifizierte sich als nonbinär.
Sichtlich erschüttert bezeichnete Carney den Angriff als „schrecklich“ und als einen der schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes. In einer emotionalen Rede versicherte er, Kanada werde die Tragödie überwinden und Lehren daraus ziehen. Zugleich rief er zu Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung auf.
Der Premier entsandte den Bundesminister für öffentliche Sicherheit, Gary Anandasangaree, nach Tumbler Ridge, um die Reaktion der Regierung vor Ort zu koordinieren.
Carney ordnete außerdem an, die Flaggen an allen Regierungsgebäuden sieben Tage lang als Zeichen nationaler Trauer auf Halbmast zu setzen. Die Rede wirkte persönlich; zeitweise schien der Premier mit den Tränen zu ringen.
Die Tat rückte erneut Fragen nach der Sicherheit an Schulen und der staatlichen Reaktion auf vergleichbare Angriffe in den Fokus.
(reuters, pir)